Resultate 2015

Datum    Rennen    Ort    Kategorie    Rang    Von
26.04.2015    Slalom    Frauenfeld    E2 SS -2000    4    5
31.05.2015    Slalom    Bure    E2 SS -2000    5    6
07.06.2015    Slalom    Romont (Ausfall)    E2 SS -2000       
13./14.06.2015    Bergrennen    Hemberg    E2 SS -2000    5    8
20.06.2015    Slalom    Chamblon    L4 -2000    10    32
21.06.2015    Slalom    Chamblon    E2 SS -2000    4    4
28.06.2015    Bergrennen    Reitnau    E2 SS -2000    Ausfall   
04./05.07.2015    Bergrennen    La Roche - NAT  Scratch    E2 SS -2000    3    5
25./26.07.2015    Bergrennen    Anzère    E2 SS -2000    3    10
15./16.08.2015    Bergrennen    Les Rangiers    E2 SS -2000    DNS   
12./13.09.2015    Bergrennen    Gurnigel    E2 SS -2000    5    10



Berichte 2015

Gurnigel

Mit neuen Regenreifen im Gepäck kam ich am Freitag am Gurnigel im Fahrerlager an. Es wurde ein spezielles Rennen, da Tom Huwiler das erste Mal ein Rennen mit seinem neuen Formel Renault fuhr.
Die Trainingsläufe konnten wir noch alle komplett im Trockenen fahren. Leider musste ich mich von einem Vorderpneu trennen, welcher eine extreme Unwucht hatte. Somit musste ich schon im Training auf die "Rennpneus" umsteigen. Bei den Zeiten konnte ich mich gut steigern, auch wenn ich am Schluss des Tages mein Ziel nicht erreicht hatte. Theoretisch wollte ich an diesem Wochenende unter 2 Minuten fahren, verwarf diesen Plan aber am Samstag Abend, da ich noch 4.5 Sekunden davon entfernt war. Das neue Ziel war 2:02.
Durch die Nacht regnete es immer wieder, was die Strecke nicht gerade schneller macht und die Erreichung meines Ziels wackelte. Wenigstens konnte ich im 4. Trainingslauf am Morgen die neuen Regenpneus mal ausprobieren und die ersten Meter mit dem Formel im Nassen fahren. Dies ging ziemlich gut, wenn auch noch verhalten. Ich hatte deutlich mehr Grip als ich dachte und vor allem als ich mich getraute auszuprobieren.
Den ersten von zwei Rennläfen fuhr ich dann wieder mit Slicks, da der Grossteil der Strecke wieder trocken wurde und es nur noch im Wald feucht war. Mit Vorsicht fuhr ich 2:08. Beim zweiten Rennlauf war die Strecke auch im Wald am abtrocknen, nur ausserhalb der Ideallinie war es noch feucht. So konnte ich angreifen und fuhr tatsächlich noch eine 2:02 was mich sehr freute, Ziel erreicht.
Das Ziel unter 2 Minuten habe ich nun auf nächstes Jahr verschoben und bin guter Dinge, es dann zu erreichen.


Bergrennen St. Ursanne - Les Rangiers

Die erste Erfahrung mit dem Formel in St. Ursanne ist eigentlich schnell erzählt. Es regnete meistens, ich hatte schlechte Regenreifen dabei und fuhr somit nur einen Trainingslauf.
Der erste Trainingslauf wäre eigentlich noch trochen gewesen. Auf dem Weg zum Start hatte ich aber immer Benzingeruch in der Nase und schlussendlich stellte sich heraus dass die Einspritzrampe nicht mehr richtig befestigt ist und somit Benzin raus kam. Ein kleines Problem von einer Schraube, welches mir aber den ersten und einzigen trockenen Lauf nahm.
Den zweiten Trainingslauf konnte ich dann immerhin fahren. Jedoch mit Slicks auf feuchter Strasse. Um am Rennen teil zu nehmen musste ich mindestens einmal komplett den Berg rauf gefahren sein und so fuhr ich in gemütlichem Tempo dem Ziel entgegnen. Den Rest des Tages regnete es dann weiterhin, daher fuhr ich den dritten Trainingslauf nicht mehr.
Am Sonntag fing der Tag dann auch wieder mit viel Regen an und ich beschloss zusammen zu packen und machte mich auf den Heimweg.
Fazit: Ich muss mir dringend neue Regenreifen zu tun und bei den Reifen sollte man nicht sparen. ;-)


Bergrennen Anzère

Ein Wochenende mit Höhen und Tiefen.
In den ersten zwei Testläufen konnte ich mich an die Strecke mit dem Formel gewöhnen. Nur hatte ich Probleme mit dem Anlasser und musste am Start einmal wieder retour rollen und den Motor im Rückwärtsgang starten.
Im dritten Testlauf gab leider die Kupplung den Geist auf und ich schaffte es immerhin ganz knapp noch ins Fahrerlager zu kommen. Mit Hilfe von Patrick Zentner, Livio Lüthi, fachliche Ratschläge von Christian Balmer und dem Zentrierdorn von Bossy Racing machten wir uns an den Wechsel der Kupplung. Witzigerweise hatte ich an diesem Wochenende das erste Mal eine Ersatz-Kupplung dabei.
Da wir dies das allererste Mal machten, dauerte es auch umso länger. Die schlechte, nicht vorhandene Beleuchtung im Zelt half auch nicht extrem. In der Nacht um 01:00 Uhr war die Ersatz-Kupplung dann drin und das Getriebe wieder am Auto. Am Morgen um 06:00 Uhr fing ich dann wieder mit dem Zusammenbau der restlichen Teile an. Ganz genau 5 Minuten vor dem ersten Rennlauf war dann wieder alles rennbereit.
Ich staunte dann nicht schlecht, wie das Auto geht, wenn die Kupplung ihren Dienst vorschriftsgemäss verrichtet. ;-)
Die ersten zwei Läufe waren dann super und ich konnte endlich Zeiten unter 1:50 fahren. Im zweiten Lauf flog Philip Egli mit seinem Dallara heftig ab, was dem Wochenende und den guten Zeiten wieder einen Dämpfer verpasste. Zum Glück hatte er sich nicht verletzt. Bei mir war es mit der Motivation aber ein bisschen vorbei. Zusammen mit zuwenig Schlaf, den 4 Stunden Heimweg vor Augen und noch einsetzendem Regen, entschied ich mich den dritten Rennlauf zur Sicherheit zu streichen. Dies ist zwar unsportlich, aber es war mir nicht mehr drum.
Schlussendlich konnte ich mich aber trotzdem über den ersten Podestplatz mit dem Formel freuen und werde auch nächstes Jahr gerne wieder ins Wallis kommen.


Bergrennen La Roche

Dieses Wochenende war es extrem heiss und so schlichen wir von Schatten zu Schatten. Leider waren die Wartezeiten im Auto aber öfters sehr lange und so kamen wir um ein unfreiwilliges Niedergaren nicht herum.
In den Trainings funktionierte alles gut, obwohl ich einen verbogenen Querlenker noch nicht ersetzen konnte und somit das Fahrwerk nicht 100% stimmte. Ich behielt diesen Querlenker im Auge und er verhielt sich sehr brav und verbog nicht noch mehr.
Leider konnte ich mal wieder die schnellste Zeit im letzten Training erzielen. Beide Rennläufe waren um 1 bzw 2 Sekunden langsamer. Auf das letzte Training hatte ich neue Reifen aufgezogen und dabei mal wieder etwas gelernt. Auf einem Formel ist es nicht angenehm mit nicht ausgewuchteten Reifen. Es schüttelte mich ordentlich durch bei den 3 Läfen mit diesen Pneus. Das Gute ist, die Räder hatten darunter nicht schwer gelitten, das Schlechte; die Video-Aufnahme leider schon, es machte jedenfalls keinen Spass diese Schüttelbecher-Videos anzusehen. Im Prinzip war ich mit dem Wochenende einigermassen zufrieden, auch wenn ich gerne 2 Sekunden schneller gewesen wäre. Aber ich weiss zumindest schon wo ich diese nächstes Jahr holen kann.
Nun freue ich mich auf eine kurze Pause mit Ferien und hoffe dann auf ein schönes Anzere-Wochenende Ende Juli.


Bergrennen Reitnau

Reitnau fing bei den beiden Trainings nicht allzu schlecht an, ich konnte mich vom ersten auf den zweiten Lauf gut steigern. Beim ersten Rennlauf jedoch drehte es mich schon in der ersten Kurve und ich ging rückwärts einen Hang runter. Zum zweiten Training konnte ich keinen grossen Unterschied feststellen, ich fuhr beides Mal voll, aber es war wohl ganz einfach ein Fahrerfehler. Kaputt gingen 2 Querlenker, ein Drittel Unterboden und die Stangen im Frontflügel. Alles in allem noch glimpflich abgelaufen. Nun hoffe ich dass es dies war mit Dreher und Unfall bei den zukünftigen Bergrennen. ;-)


Chamblon

Mit Chamblon verbindet mich eine Hass-Liebe. Ich liebe die Strecke, aber ich hatte selten ein gutes Resultat. Dies sollte auch dieses Wochenende der Fall sein.
Am Samstag durfte ich mit Patrick Zentner auf seinem Clio Williams doppelstarten. Dies hat mich sehr gefreut. Das Fahrwerk war sehr weich und nicht einfach zu fahren, Respekt was Patrick damit für Zeiten hin legt. Traurigerweise konnte ich im ersten Training schon eine gute Zeit fahren, mich aber dann in den nächsten 3 Läufen nicht mehr wirklich verbessern. Das einzig positive war dass ich in den Rennläfen keine Pylone geschändet habe.
Am Sonntag ging es dann mit dem Formel Renault ähnlich weiter. Das erste Training war zwar noch nicht schnell, aber ich konnte eine deutliche Verbesserung durch die Umbauten am Sturz feststellen. Durch das neue Vertrauen verbesserte ich diese Zeit dann deutlich, aber blieb in den weiteren Läfen wieder bei dieser Zeit, konnte mich also nicht weiter verbessern. Im zweiten Rennlauf hatte ich dann noch Pech durch Eigenverschulden. Etwas übermotiviert kam ich in einer Kurve zu weit nach Aussen in den Rasen und nahm so eine Pylone auf. Leider blieb die im Fahrwerk hängen und so fuhr ich bei der nächsten Gelegenheit von der Strecke, um nicht den Lauf der hinter mir startenden Piloten zu ruinieren. Was ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste; wenn ich einfach weiter gefahren wäre, hätte ich eine Laufwiederholung bekommen, da ein Pilot vor mir auf der Strecke stehen blieb.
Nun hoffe ich dass es an den Bergrennen ohne Pylonen wieder besser wird.